ATEX-Richtlinie 2014/34/EU (ehemals 94/9/EG)

Für Geräte und Schutzsysteme, die in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden:

Störfälle sind vermeidbar!

Konsultieren Sie uns vor dem Störfall!

Nicht nur das Einhalten der Richtlinie ist im Schadensfall ausschlaggebend, sondern auch das "LEBEN nach den Regeln der Technik"

Kann aus betroffenen Geräten/Maschinen etc. eine explosionsfähige Atmosphäre (Gase, Dämpfe und Stäube) austreten oder wurde seitens des betroffenen Betreibers/Maschinenkonstrukteurs/Anlagenplaners Bereiche, sogenannte Ex-Zonen festgelegt, in welchem das betroffene Produkt eingesetzt werden soll, dann darf dieses (je nach Gerätekategorie) keine Explosion verursachen, d.h. es darf keine bzw. nur in Störfällen, potenzielle Zündquellen aufweisen.

Auch Schutzsysteme, die letztendlich dafür vorgesehen sind, Explosionen zu verhindern/begrenzen müssen der ATEX-Richtlinie 2014/34/EU (ehemals 94/9/EG) entsprechen, um ein sicheres Funktionieren im Falle des Falles gewährleisten zu können.

Geräte und Schutzsysteme zur bestimmungsgemäßen Verwendung in explosionsgefährlichen Bereichen müssen seit 01.07.2003 der ATEX-Richtlinie 94/9/EG entsprechen.
Mit Stichtag 20.04.2016 wurde die Richtlinie 94/9/EG durch die ATEX-Richtlinie 2014/34/EU ersetzt.


Wie können wir helfen?

Wir unterstützen Sie als Hersteller beim Konformitätsbewertungsverfahren entsprechend der ATEX-Richtlinie 2014/34/EU für Geräte und Schutzsysteme zur bestimmungsgemäßen Verwendung in explosionsgefährdeten Bereichen und erstellen die dazu erforderlichen technischen Unterlagen.
Je nach Gerätekategorie kann es erforderlich sein, dass nach Durchführung des Konfomitätsbewertungsverfahrens eine Prüfung (z.B. Baumusterprüfung) durch eine benannte Stelle durchgeführt werden muss oder dass eine Hinterlegung der Unterlagen bei einer benannten Stelle erforderlich ist. Wir können Sie hierbei bei der Kontaktaufnahme unterstützen.

Diese Aufgaben umfassen unter anderem:

  • Festlegung der bestimmungsgemäßen Verwendung (Einsatzbedingungen) des Geräts/Schutzsystems, dazu gehören Festlegung der Gerätekategorie und Temperaturklasse
  • ggf. die Auswahl einer geeigneten Zündschutzart
  • Durchführung von Normenrecherchen
  • Auflistung von Zukaufteilen/-komponenten und Prüfung der Eignung anhand deren Ex-Kennzeichnung in Form einer Kontrollliste
  • ggf. Kontaktaufnahme mit einer benannten Stelle zur Durchführung einer Baumusterprüfung oder zur Hinterlegung der technischen Unterlagen
  • Durchführen von Gefahrenanalysen (Zündquellenanalysen) entsprechend ATEX-Richtlinie 2014/34/EU für Hersteller von Geräten und Schutzsystemen
  • Beratung bei der Auswahl und bei Zukauf von Geräten/Komponenten und ggf. Schutzsystemen
  • Beratung und Unterstützung bei Festlegung von Sicherheitsfunktionen und deren Nachweiserbringung (siehe "Funktionale Sicherheit“)
  • Beratung bei Auswahl und Auslegung von Explosions-Schutzmaßnahmen
  • Erstellung der notwendigen Dokumentation unter Einbindung und Nutzung bereits vorhandener Unterlagen
  • Auflistung der Restgefahren/organisatorischen Maßnahmen zur Aufnahme in der Betriebsanleitung
  • Erstellung oder Prüfung der Betriebsanleitung
  • Erstellung der Konformitätserklärung und des Typenschilds