Explosionsschutz entsprechend Richtlinie 1999/92/EG (VEXAT)

Arbeitnehmerschutz in Betriebsstätten und Anlagen bei Vorhandensein von brennbaren, explosionsfähigen Stoffen - Störfälle sind vermeidbar!

Deshalb – konsultieren Sie uns vor dem Störfall!

Nicht nur das Einhalten der Richtlinie ist im Schadensfall ausschlaggebend sondern auch das "LEBEN nach den Regeln der Technik"
Ein ganzheitliches Explosionsschutzkonzept ist erforderlich, um Explosionen vorzubeugen. Ausgehend von dem eventuell möglichen Ersatz, oder einer Reduzierung der Menge von brennbaren Stoffen (Gase, Dämpfe und Stäube) und/oder einer zeitliche Begrenzung des Vorhandenseins einer explosionsfähigen Atmosphäre über technische Schutzsysteme und konstruktive Schutzmaßnahmen bis zu organisatorischen Maßnahmen ergibt sich ein ineinander greifendes komplexes Schutzsystem.

Aus dem Explosionsschutzkonzept muss insbesondere hervorgehen:

  • dass die Explosionsgefährdungen ermittelt und einer Bewertung unterzogen worden sind,
  • dass angemessene Vorkehrungen getroffen werden, um die Ziele des Explosionsschutzes zu erreichen,
  • Bereiche, in welchen explosionsfähige Stoffe vorhanden sind bzw. auch in sehr seltenen Störfällen auftreten können, in entsprechende Ex-Zonen eingeteilt sind,
  • für welche Bereiche die Mindestvorschriften gelten,
  • die Eignung der in den jeweiligen explosionsgefährdeten Bereichen verwendeten Arbeitsmittel, Geräte, elektrischen Anlagen, Arbeitskleidung und PSA sowie der  Sicherheits-, Kontroll- und Regelvorrichtungen die für den Explosionsschutz relevant sind, auch wenn sich diese außerhalb einer sogenannten Ex-Zone befinden,
  • ggf. die Auswahl und Auslegung von konstruktiven Explosionsschutzmaßnahmen, wie Explosions-Druckentlastungen, Explosions-Unterdrückungssystemen etc.

Wie können wir helfen?

Wir unterstützen Sie bei der Erstellung eines Explosionsschutzdokuments entsprechend der Richtlinie 1999/92/EG bzw. den nationalen Umsetzungen dieser Richtlinie, wie zum Beispiel, in Österreich durch die VEXAT-Verordnung (AT-BGBl. II Nr. 309/2004 VEXAT).

Diese Aufgaben umfassen unter anderem:

  • Erarbeitung des optimalen Explosionsschutzkonzeptes für Ihre Betriebsstätte und/oder Anlagen (einschl. der zugehörigen technischen und organisatorischen Maßnahmen),
  • Durchführen der Ex-Zoneneinteilung entsprechend Richtlinie 1999/92/EG unter der Berücksichtigung von Normen und anerkannten Regelwerken,
  • Ermittlung/Berechnung der erforderlichen Daten zur Bewertung der Explosions- und Zündgefahren,
  • Gegebenenfalls Unterstützung bei der Kontaktaufnahme mit Prüfinstituten zur Durchführung von Stoffanalysen,
  • Beratung bei der Auswahl und bei Zukauf von explosionsgeschützten Geräten/Komponenten und Schutzsystemen,
  • Erstellung der notwendigen Benutzerinformation unter Einbindung und Nutzung bereits vorhandener Unterlagen,
  • Beratung bei Auswahl und Auslegung von konstruktiven Explosions-Schutzmaßnahmen.

Bei Änderungen, Erweiterungen, Umgestaltungen der Arbeitsmittel oder Arbeitsabläufe muss das jeweilige Explosionsschutzdokument angepasst werden.

Arbeitsstätten, Baustellen und auswärtige Arbeitsstellen bzw. Anlagen, welche bereits vor 01.08.2004 bestanden, müssen seit 01.07.2006 der Richtlinie 1999/92/EG entsprechen.